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Die Sammlungen der ehemaligen Kölner Jesuiten

Bildangaben Fotocollage von links nach rechts: Portrait Rethius/Rheinisches Bildarchiv Köln, Nina Siefke, rba_d054101, Astrolabium/Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, Buch Jesuitenbibliothek/Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, Vogelzeichnung/Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, WRM_GZ_05729

Im Rahmen unseres Forschungsschwerpunktes "um 1800" erschließen, erforschen und dokumentieren wir auf MAP-Lab die wechselvolle Geschichte der Kölner Jesuitensammlungen in der Zeit der "französischen Herrschaft": Die  umfangreichen Sammlungen (Bücher, Gemälde und Portraits, Druckgrafiken und Zeichnungen sowie die naturwissenschaftlichen Objekte des physikalischen Kabinetts) wurden 1794 auseinandergerissen und zum Teil nach Paris verbracht. Die in Köln verbliebenen Restbestände liegen heute über verschiedene Kölner Kulturinstitutionen verstreut.

Mit dem Ziel, neue (digitale) Zugänge zum kulturellen Erbe der Jesuiten zu schaffen, haben wir in den vergangenen Jahren mehrere größere Kooperationsprojekte zu den Jesuitensammlungen mit dem Kölner Museumsdienst, dem Rheinischen Bildarchiv, der USB Köln und dem Stadtmuseum Köln angestoßen:

Seit Herbst 2018 fördert der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds neben einem Lehrstuhlprojekt zum Physikalischen Kabinett und zur Neuorganisation des Bildungswesens nach 1800 auch die Erschließung der jesuitischen Büchersammlungen und vor diesem Hintergrund ein größer angelegtes LAM-Projekt (Libraries Archives Museums) an der USB.

Seit 2020 fördert der Landschaftsverband Rheinland ein Projekt zur breiteren Vermittlung der Sammlungen durch unterschiedliche digitale Wissenszugänge (in Kooperation mit dem Museumsdienst und dem Rheinischen Bildarchiv der Stadt Köln).

Gefördert durch den Landschaftsverband Rheinland