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Kölner Vorträge im Sommersemester 2021

Die Zeitgeschichte nach 1989 als Geschichte der Gegenwart

Organisation: Prof. Dr. Ralph Jessen /  Florian Schleking

Dienstags, 17.45 - 19.15. Die Vorträge finden digital via Zoom statt.

Interessierte sind herzlich willkommen!
Zugangsdaten für Zoom und weitere Informationen erhalten Sie unter: KoelnerVortraege2021[at]uni-koeln.de

27.04.2021
Die Transformation der Bundesrepublik nach der deutschen Einheit: Die deutsche Schocktherapie im ostmitteleuropäischen Vergleich
Prof. Dr. Philipp Ther (Wien)

18.05.2021
Der Mauerfall als Beginn der Gegenwart? Zur Konkurrenz globaler Ereignisse
Prof. Dr. Frank Bösch (Potsdam)

08.06.2021
Von "blühenden Landschaften", "Dunkeldeutschland" und nationaler Identitätspolitik: Die Geschichte der Wiedervereinigungsgesellschaft als Kommunikationsgeschichte
Prof. Dr. Thomas Großbölting (Hamburg)

06.07.2021
Transformation des Politischen: Demokratie als Idee und Praxis im Umbruch von 1989/90
Prof. Dr. Christina Morina (Bielefeld)

            

Todesarten - artes moriendi

Eine interdisziplinäre Ringvorlesung im Rahmen des a.r.t.e.s. Research Master-Programms

Montags 17.45 - 19.15 Uhr via Zoom

Organisation:
Jun.-Prof. Dr. Roman Bartosch
Prof. Dr. Ute Planert

 

19.04.
Prof. Dr. Stephan Köhn
Der nukleare Tod in Japan: Der Kampf um Erinnerungen an die Atombombe(n)

26.04.
Prof.' Dr.' Julia Hoydis
'Death & Variations': From Gothic Horror to Climate Change Fiction

03.05.
Prof.' Dr,' Gudrun Gersmann
Trauer muss der Adel tragen: Von Hinrichtungen und Revolutionsfriedhöfen in Paris 1789 - 1830

10.05.
Prof.' Dr.' Monika Schausten
Die Kunst zu sterben: Zur Poetisierung von Tod und Sterben in der deutschen Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit

17.05.
Prof. Dr. Benjamin Beil
Tod und Spiele - zur Zeitlichkeit des Computerspiels

31.05.
Prof. Dr. Andreas Michel
Tod und Bibel

07.06.
Prof. Dr. Frank Hentschel
So klingt der Tod. Musikalische Umsetzung von Sterbeszenen

14.06.
Prof. Dr. Michael Bollig
Extinctions and Invasions in Southern Africa's Anthropocene: Towards a Multi-Species Anthropology of Extreme Biodiversity Dynamics

21.06.
Prof. Dr. Karl-Joachim Hölkeskamp
Ein starker Abgang . Das Leichenbegräbnis der römisch-republikanischen Aristokratie

05.07.
Prof.' Dr.' Gabriele von Glasenapp
'Jede(r) stirbt für sich allein'. Darstellungen der Shoah in der Kinder- und Jugendliteratur

12.07.
Prof. Dr. Thiemo Breyer
Philosophische Konzeptionen des Todes

 

Frau Dr.' Anna Karla hat den Leo Spitzer-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität im Jahr 2020 erhalten.

Das Historische Institut gratuliert Frau Dr.' Karla herzlich!

 

Dr. Anna Karla ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philosophischen Fakultät. Sie hat in Berlin und Paris studiert und war Gastwissenschaftlerin in Washington D.C. und New York. Sie lebt in Köln.

Worüber forschen Sie?

Als Historikerin erforsche ich die Epoche der Neuzeit vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Mein erstes Buch „Revolution als Zeitgeschichte“ behandelt die Zeitzeugen der Französischen Revolution, die ihre Erinnerungen veröffentlichten und so zur Herausbildung des modernen Geschichtsmarkts beitrugen. Aktuell schreibe ich an einer Studie zur Geschichte des Wiederaufbaus im 20. Jahrhundert, die durch die Fritz Thyssen Stiftung gefördert wird. Ausgehend von meinen empirischen Arbeiten forsche ich zu Aspekten der Geschichtstheorie. Hier gilt mein besonderes Interesse den historischen Grundkategorien ‚Zeit‘ und ‚Ereignis‘.

Was treibt Sie bei Ihrer Arbeit an?

Geschichte zu schreiben, heißt, sich in andere Zeiten und Menschen hineinzudenken. Zugleich muss man einen kühlen Kopf bewahren und über den Dingen stehen. Geschichte wiederholt sich nicht. Aber dieses Zusammenspiel aus Empathie und Distanz lässt einen auch in der eigenen Zeit klarer sehen.

BookL(a)unch im Wintersemester 2020/2021

BookL(a)unch

Im diesem Semester wird der BookL(a)unch in Form von Audio-Podcasts stattfinden, die Sie auf der Website des Book L(a)unches abrufen können.

04.11.2020
Sema Karataş - "Bestechen"

02.12.2020
Arvid Schors " - "SALT"

13.01.2020
Simon Liening - "Straßburg"

03.02.2020
Étienne Doublier - "Ablass"

Kölner Vorträge im Wintersemester 2020/2021

Wie schreibt man Internationale Geschichte?

Organisation: Prof. Dr. Fabian Klose / Dr. Arvid Schors

Dienstags, 17.45 - 19.15.

Die Vorträge finden digital statt.
Weitere Informationen unter: sekretariat-klose[at]uni-koeln.de

 

10.11.2020
Wächter des Imperiums – Unpassendes zu Henry Kissinger
Prof. Dr. Bernd Greiner (Berlin)

24.11.2020
Dekolonisierung der Gesellschaft durch Entschuldigungspolitik gegenüber first nations? Vom Umgang mit den „Stolen Generations“ in Australien und den „Residential Schools“ in Kanada
Prof. Dr. Kerstin von Lingen (Wien)

8.12.2020
Constructing the Child Soldier Crisis: Humanitarian Campaigns against the Use of Children in Conflict, c. 1971-2000
Dr. Stacey Hynd (Exeter)                                                                        

12.01.2021
Foreign Residents und die Verräumlichung des Internationalen. Eine Globalgeschichte Europas, 1860-1945
Prof. Dr. Madeleine Herren-Oesch (Basel)

26.01.2021
Internationale Geschichte in der Praxis: Deutschland und Osteuropa seit 1989
Prof. Dr. Martin Aust (Bonn)

9.02.2021       
Wie schreibt man eine internationale Geschichte des Ausnahmezustandes im 20. Jahrhundert?
Prof. Dr. Martin Geyer (München)                                                              

Informationen zum Corona-Virus

Informationen des Historischen Instituts zur Thematik sind unter http://histinst.uni-koeln.de/institut/corona-infos zu erhalten.