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Kölner Vorträge im Wintersemester 2021/2022

Kölner Perspektiven auf die Zeitgeschichte

Organisation: Prof. Dr. Habbo Knoch/Jun.-Prof.‘in Dr. Nicole Kramer

Dienstags, 17.45 - 19.15. Die Vorträge finden digital via Zoom statt.

Interessierte sind herzlich willkommen!

23.11.2021
"Mit den Sowjets über den Jungfernsteig". Die Städtepartnerschaft Hamburg - Leningrad als Verflechtungsgeschichte des Kalten Krieges"

PD Dr. Kirsten Bönker (Köln)

14.12.2021
"Kulturgeschichtsschreiber der gegenwärtigen Katastrophe". Zeitgeschichte von Victor Klemperer 1972-1945
Dr. Nicolas Berg (Köln)

11.01.2022
Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Sportpolitik: Entwicklungslinien - Räume - Problemfelder
Prof. Dr. Jürgen Mittag (Köln)

25.01.2022
"Wir alle spielen Theater". Selbstinszenierungen und feine Unterschiede im universitären Milieu seit den 1990er Jahren
Prof. Dr. Ralph Jessen (Köln)

            

Frau Dr.' Anna Karla hat den Leo Spitzer-Preis für NachwuchswissenschaftlerInnen der Universität im Jahr 2020 erhalten.

Das Historische Institut gratuliert Frau Dr.' Karla herzlich!

 

Dr. Anna Karla ist Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philosophischen Fakultät. Sie hat in Berlin und Paris studiert und war Gastwissenschaftlerin in Washington D.C. und New York. Sie lebt in Köln.

Worüber forschen Sie?

Als Historikerin erforsche ich die Epoche der Neuzeit vom späten 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Mein erstes Buch „Revolution als Zeitgeschichte“ behandelt die Zeitzeugen der Französischen Revolution, die ihre Erinnerungen veröffentlichten und so zur Herausbildung des modernen Geschichtsmarkts beitrugen. Aktuell schreibe ich an einer Studie zur Geschichte des Wiederaufbaus im 20. Jahrhundert, die durch die Fritz Thyssen Stiftung gefördert wird. Ausgehend von meinen empirischen Arbeiten forsche ich zu Aspekten der Geschichtstheorie. Hier gilt mein besonderes Interesse den historischen Grundkategorien ‚Zeit‘ und ‚Ereignis‘.

Was treibt Sie bei Ihrer Arbeit an?

Geschichte zu schreiben, heißt, sich in andere Zeiten und Menschen hineinzudenken. Zugleich muss man einen kühlen Kopf bewahren und über den Dingen stehen. Geschichte wiederholt sich nicht. Aber dieses Zusammenspiel aus Empathie und Distanz lässt einen auch in der eigenen Zeit klarer sehen.

Informationen zum Corona-Virus

Informationen des Historischen Instituts zur Thematik sind unter http://histinst.uni-koeln.de/institut/corona-infos zu erhalten.