Dr. Janosch Steuwer
Ich lehre und publiziere zu Themen der deutschen und europäischen Geschichte vor allem des 20. Jahrhunderts. In meinen bisherigen Forschungen an den Universitäten Bochum, Zürich und Halle habe ich mich vor allem mit der Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus, der Entwicklung des Tagebuchschreibens in der Moderne, der europäischen Parteienkooperation, der Kindheitsgeschichte seit den 1970er Jahren sowie der Geschichte der Demoskopie beschäftigt. In Köln arbeite ich aktuell ich an meiner Habilitation zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der extremen Rechten in Deutschland und Europa seit den 1970er Jahren. Ich bin Mitglied im Beirat des Deutschen Tagebucharchives und Mitherausgeber des Onlinemagazins Geschichte der Gegenwart. Zudem arbeite ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.
Kontakt
Dr. Janosch Steuwer Historisches Institut Abteilung für Neuere Geschichte Albertus-Magnus-Platz 50923 Köln | Philosophikum, 3. OG, Raum 3.112 Tel.: 0221-470 4450 |
|---|
Sprechstunde
Sprechstunde nach vorheriger Vereinbarung per Mail
Aktuelle Veröffentlichungen
zusammen mit Marcel Streng: »Jugendliche«, »Rechtsextreme«, »Gewalttäter« und der neue Markt der Gewaltprävention Die Entstehung und Verbreitung von Anti-Gewalttrainings in der Bundesrepublik der 1990er Jahre, in: Svenja Goltermann/Annelie Ramsbrock (Hg.): Gewaltlosigkeit. Zur Geschichte einer Verhaltensanforderung seit 1945, Göttingen 2026, S. 311-345.
Einführung: Politiken des Verhaltens, in: Sophia Gräfe/Georg Toepfer (Hg.): Wissensgeschichte des Verhaltens. Interdisziplinäre Perspektiven, Berlin/Boston 2025, S. 335-342. [online]
Fallstricke, Sackgassen, Auswege. NS-Belastungsforschung jenseits der „Individualisierung des Faschismusproblems“, in: Volker Roelcke (Hg.): Politik in der Wissenschaft. Zur Evaluierung von „NS-Belastung“ in wissenschaftlichen Kontexten (=NAL-historica 86), Stuttgart/Halle a.d. Saale 2024, S. 19-29. [PDF]