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Gutachten

NS-Belastungen institutioneller Einheiten, Förderungen und Ehrungen an der Universität zu Köln

Gegenstand des wissenschaftlichen Gutachtens ist die Klärung, ob in folgenden Bereichen persönliche, institutionelle oder materielle Bezüge zum Nationalsozialismus bestanden haben, die aus heutiger Sicht als politisch belastet zu bewerten sind:
  • Anlass, Zweck und/oder Verantwortliche von fördernden, angegliederten oder zugehörigen Einheiten der Universität zu Köln, insbes. Stiftungen, An-Institute, Kuratorium
  • Förderungen in Form insbes. von Zuwendungen oder Übertragungen;
  • Ehrungen einzelner Personen (u.a. durch Ernennungen zu Ehrensenatoren, Ehrendoktorate, Benennungen).
Der Untersuchungszeitraum umfasst die Jahre vor und nach 1945. Die fachliche und wissenschaftliche Aufsicht über die Erstellung des Gutachtens liegt allein in den Händen des unabhängigen Wissenschaftlichen Beirats (Vorsitz: Prof. Dr. Mitchell G. Ash, Wien), den die Universität zu Köln berufen hat, um die Arbeiten des Gesamtprojekts zu beraten und zu begleiten. Für die umfangreichen Recherchen, die die Grundlage des Gutachtens bilden, konnte die Berliner Geschichtsagentur "Facts & Files. Historisches Forschungsinstitut Berlin" gewonnen werden.

Presseinformation, 17.10.2019

Universität zu Köln distanziert sich von Ehrungen an NS-Belastete und Ehrungspraxis

Stellungnahme des Rektorats zu Ergebnissen aus externem Gutachten / Weitere Forschung zu Rektoren bereits angestoßen

Die Universität zu Köln distanziert sich entschieden von allen zwischen 1933 und 1945 durch die Universität zu Köln verliehenen Ehrungen. Zudem distanziert sie sich von der Praxis der Ehrungen auch nach 1945, soweit diese etwaige NS-Belastungen von Geehrten nicht hinreichend berücksichtigt haben. Dies unterstrichen Rektor Prof. Dr. Axel Freimuth und Kanzler Dr. Michael Stückradt bei einer presseöffentlichen Stellungnahme anlässlich der Ergebnisse eines externen Gutachtens zu NS-Belastungen institutioneller Einheiten, Förderungen und Ehrungen an der Universität zu Köln.
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Die vollständige Pressemitteilung der Universität zu Köln finden Sie hier.