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PD Dr. Sabine Mangold-Will

 

 

Kontakt

Historisches Institut

Abteilung Neuere Geschichte

Albertus-Magnus-Platz

50923 Köln 

 

Philosophikum, Raum:  3.114

Tel.:  0221-470 2392

s.mangold-will@uni-koeln.de

Sprechstunde

Montags, 16-17 Uhr, Raum 3.114

Bitte melden Sie sich über die Aushänge neben meiner Tür an.

Eine Anmeldung über PhilServices: http://phil-services.uni-koeln.de ist derzeit nicht möglich.

Veranstaltungen + ILIAS

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2017

Einführungsseminar plus Tutorium: Einführung in das Studium der Neueren und Neuesten Geschichte

          Mo 10.00-11.30 und Mo 12.00-13.30

Aufbauseminar: Die deutsch-türkischen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert

          Di  8.00-9.30 

Hauptseminar: Die Geschichte Syriens im 20. Jahrhundert 

          Di 10-00-11.30 

 

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Lehrveranstaltungen in ILIAS

Kurzbiografie

2003Promotion an der Universität des Saarlandes
2010Venia legendi Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal
2015Senior Fellow der Mandel School for Advanced Studies in the Humanities und Visiting Professor am Franz Rosenzweig Minerva Research Center for German-Jewish Literature and Cultural History der Hebrew University of Jerusalem, Israel
2016

Professeure invitée an der École Normale Supérieure (ENS), Paris, im Rahmen des Labex TransferS

Prüfungslizenzen


  • Bachelor
  • Master
  • Promotion 

Publikationen

Publikationen 2017:

  • Wilhelm II. - Archäologie und Politik, Stuttgart 2017 (Hg., gemeinsam mit Thorsten Beigel).
  • Licht ins Dunkel der islamischen Welt, in: Nordwest Zeitung v. 10. März 2017. 

Eine vollständige Liste meiner Publikationen (pdf) finden Sie hier.

Forschungsgebiete

  • Wissenschafts- und Transfergeschichte
  • mit dem Schwerpunkt auf den Europa-Nahost-Beziehungen
  • Weimarer Republik transnational
  • Geschichte der Orientwissenschaften und Orientrezeption 
  • Deutsch-Türkische Beziehungen
  • Jüdischer Orientalismus

Laufende Projekte

Gotthold Weil – ein deutsch-jüdischer Islamwissenschaftler zwischen Orientalismus und Zionismus

Die Biographie des deutsch-jüdisch Islamwissenschaftlers Gotthold Weil (1882, Berlin – 1960, Jerusalem) ist im Kontext neuerer Forschung zum deutsch-jüdischen Orientalismus angesiedelt. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob und wenn ja, wie jüdische Orient- und Islamwissenschaftler unter dem Eindruck des Zionismus ihr Forschungsobjekt in besonderer Weise zugeschnitten und interpretiert haben. Welche Funktionen übernahm dabei insbesondere die Grunderzählung von einer jüdisch-islamischen Affinität und wie veränderte sich diese Wahrnehmung mit der Translokation der Wissenschaftler in den „Orient“, nachdem sie sich – aufgrund zionistischer Überzeugungen und/oder erzwungener Vertreibung aus Europa – in Palästina/Israel niedergelassen hatten?

Der Frankfurter Professors für Islamkunde und zweite Direktor der Jüdischen National- und Universitätsbibliothek in Jerusalem, dessen Jerusalemer Nachlaß erstmal im Rahmen des laufenden Projektes ausgewertet wird, bietet sich als Untersuchungsgegenstand für diese Fragen zwischen jüdischer Nationswerdung und orientalistischer Weltwahrnehmung im Gespräch zwischen Europa und dem „Orient“, aber auch zwischen Judentum und Islam in herausragender Weise an, weil er sowohl in Deutschland als auch in Mandat-Palästina eine Schlüsselstellung innerhalb der orientalistischen Wissenschaftgemeinschaft inne hatte und sich als aktiver Zionist verstand.

Vorarbeiten zur Biographie:

1. Publikationen:

S. Mangold: Gotthold Weil et les Tatars, in: Michel Espagne/Perrine Simon-Nahum (Éds.): Passeurs de l’Orient. Les Juifs dans l’orientalisme, Paris 2013, 207-218.

S. Mangold-Will: Ignaz Goldziher und Gotthold Weil: Deutsch als Wissenschaftssprache in der Orientalistik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, in: Arndt Engelhardt/Susanne Zepp (Hg.): Sprache, Erkenntnis und Bedeutung. Deutsch in der jüdischen Wissenskultur, Leipzig 2015, 103-121.

S. Mangold-Will: Gotthold Weil, die Orientalische Philologie und die deutsche Wissenschaft an der Hebräischen Universität, in: Naharaim. Zeitschrift für deutsch-jüdische Literatur und Kulturgeschichte 8 (2014), 74-90.

2. Vorträge:

„Gotthold Weil – ein deutsch-jüdischer Philologe zwischen Orientalismus und Zionismus“, Franz Rosenzweig Minerva Research Center for German-Jewish Literature and Cultural History der Hebrew University of Jerusalem, Israel, Prof. Dr. Yfaat Weiss, 7. Mai 2015

„Gotthold Weil, die Orientalische Philologie und die deutsche Wissenschaft an der Hebräischen Universität“; Zur Geschichte der deutschsprachigen Geisteswissenschaften in Israel, 27./28. Oktober 2013, Hebrew University of Jerusalem, Prof. Dr. Birgit Erdle/Walter Benjamin Chair, 27. Oktober 2013

„Ignaz Goldziher und Gotthold Weil: Deutsch als Wissenschaftssprache der Orientalistik im 19. Jahrhundert“; Sprache, Erkenntnis, Bedeutung. Deutsch in der jüdischen Wissenskultur, 18./19. Oktober 2012, Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig/Dahlem Humanities Center der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Dan Diner/Prof. Dr. Joachim Küpper, 18. Oktober 2012 

„Gotthold Weil et les Tatars“; De la Torah aux Hadith: les Juifs et l’Orientalisme, 22./23. Mai 2012, Colloque organisé par Prof. Dr. Michel Espagne/Prof. Dr. Perrine Simon-Nahum, Musée d’art et d’histoire du Judaïsme et l’école normale supérieure, 23. Mai 2012 

3. Interview für Deutschlandradio Kultur

Ruth Kinet: Die Hebräische Universität in Jerusalem. Unklarheit über die Erneuerung der deutschen Wissenschaft, 25. Mai 2015 – zum Nachlesen und Nachhören unter: www.deutschlandradiokultur.de

Ruth Kinet: Deutsche Juden in Israel. Ringen mit der deutschen Kultur, gesendet im Deutschlandradio Kultur, 12. Mai 2015 – zum Nachlesen und Nachhören unter: www.deutschlandradiokultur.de

 

Mitgliedschaften

Deutsche Morgenländische Gesellschaft