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Michaela Keim

Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Projekt "Geschichte der Universität zu Köln seit 1919"

Historisches Institut
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Kontakt

E-Mail: mkeim(at)uni-koeln.de
Tel.:  0221-470 4876
Fax: 0221-470 7390

Büro: Robert-Koch-Straße 41 (Raum EG.09), 50931 Köln

Kurzbiografie

2008-2012

03/12

Bachelorstudium der Geschichts- und Sozialwissenschaften an der Philipps-Universität Marburg

BA-Arbeit: Linker Antisemitismus? SPD und KPD in der späten Weimarer Republik (1929-1933)

2012-2014

09/14

Masterstudium der Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin

Masterarbeit: Anarchistischer Terrorismus im Kaiserreich – Mediale Wahrnehmung, Emotionen und Politik

2012-2014Studentische Hilfskraft am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung bei Dr. Pascal Eitler
2013Werkvertrag bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Editionsprojekt "Preußen als Kulturstaat"
Seit 07/2016

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Geschichte der Universität zu Köln seit 1919"

 

 

Forschungsgebiete

  • Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
  • Kulturgeschichte der Politik
  • Sozialgeschichte
  • Geschichte der Gewalt
  • Theorien der Geschichtswissenschaften

Dissertationsprojekt

Die Universität als Arena des Politischen

In den 1960er Jahren fand in der Bundesrepublik eine rege und heftig geführte Debatte um Bildung und Hochschulen statt. Anlass war die Befürchtung, international und wirtschaftlich nicht länger konkurrenzfähig zu sein. Mit den Schlagwörtern "Modernisierung, Expansion und Ökonomisierung" verband sich ein breiter Konsens und Reformoptimismus. Gegenstand der Arbeit ist die Universität zu Köln im Kontext dieser Transformations- und Reformprozesse.
Untersucht werden die strukturellen Veränderungen der Universität, die Handlungsstrategien und –möglichkeiten der unterschiedlichen Akteure, die Veränderung der praktizierten Wissenschaftskultur(en) sowie das Verständnis "des Politischen". Besonders in Debatten um Krisen und Reformen spiegeln sich Macht- und Hierarchieverhältnisse sowie Abwehr-, Sicherungs-, aber ebenso Gestaltungsstrategien der Akteure. Normen, soziale Praktiken, Rollen und Regeln werden mit ihnen neu verhandelt.