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Internationale WissenschaftlerInnen zu Gast am Lehrstuhl für Neuere Geschichte

 

 

Wolfgang Göderle

Dr. Wolfgang Göderle ist als Postdoc am Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität Graz tätig. Er interessiert sich für eine zentraleuropäische Sozialgeschichte des frühen 19. Jahrhunderts, für die Verschiebungen im Gefüge von imperial intermediaries im Habsburgerreich in der napoleonischen Nachkriegszeit. Mit seiner Dissertation Zensus und Ethnizität: Zur Herstellung von Wissen über soziale Wirklichkeiten im Habsburgerreich zwischen 1848 und 1910 (Wallstein, 2016) hat er die Volkszählung im Habsburgerreich für eine wissensgeschichtliche Annäherung geöffnet, und einen zentralen Anknüpfungspunkt für die Verlängerung der neueren Geschichte des Habsburgerreiches hinein in die frühen Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts geschaffen. Gemeinsam mit Manfred Pfaffenthaler hat er 2018 den Sammelband Dynamiken der Wissensproduktion (transcript) herausgegeben. Wolfgang Göderle lehrt Technik- und Gesellschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Digitalisierung als einem technischen, sozialen und gesellschaftlichen Prozess.

 

Alexander Burns

Alexander Burns, M.A., arbeitet an der West Virginia University an einer Dissertation zum Thema: ‘The entire army says hello’: Common Soldiers’ Experiences in England and Prussia, 1739-1789. Um diese Studie abzuschließen, wird Herr Burns mehrere Archive in der Nähe von Köln besuchen. Im Juni 2019 ist er mit einem Artes-Familiarization-Stipendium am Lehrstuhl für Neuere Geschichte zu Gast.
 

Sarah Jacobson

Sarah Jacobson, M.A., arbeitet an der Michigan State University an einer Dissertation zum Thema Squatting to Make Ends Meet: The Right to a Home in Italy and West Germany, 1970s-1980s. Eine der Fallstudien für diese vergleichende deutsch-italienische Untersuchung ist Köln. Im Wintersemester 2018/19 ist Sarah Jacobson mit einem Artes-Forschungsstipendium am Lehrstuhl für Neuere Geschichte zu Gast. 

Katherine Aaslestad

Prof. Dr. Katherine Aaslestad ist Full Professor of History an der West Virginia University und arbeitet an einem Forschungsprojekt zur napoleonischen Nachkriegszeit. Sie interessiert sich besonders für die Auswirkungen der Kriegszeit auf das Verhältnis zwischen Militär und Zivilbevölkerung im Vormärz. In ihrer Dissertation Place and Politics: Local Identity, Civic Culture, and German Nationalism in North Germany during the Revolutionary Era untersuchte sie die politische Kultur im Hamburg. 2014 hat sie mit Revisiting Napoleon’s Continental System: Local, Regional, and European Experiences eines der wichtigsten aktuellen Werke zur Geschichte der Kontinentalsperre in Europa herausgegeben. Prof. Aaslestad ist seit 2016 mit Mitteln der Fulbright Stiftung regelmäßig Gast am Lehrstuhl und zusätzlich derzeit Fellow am Historischen Kolleg in München.