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Das MAP-Forum wird wegen Vorsichtsmaßnahmen zum Corona-Virus verschoben.
Wir organisieren einen Ersatztermin im Herbst 2020, bis dahin sollte die Lage wieder übersichtlicher sein. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Wie in allen Wissenschaftsdisziplinen finden digitale Transformationsprozesse mittlerweile auch in den Geisteswissenschaften statt. Tempora mutantur. Et nos mutamur in illis?

Im Kontext der Diskussion um Open Access, Open Science und der Herausbildung der Digital Humanities als eigener Disziplin möchten wir im Rahmen des ersten MAP-Forums tradierte geisteswissenschaftliche Publikationskulturen und Reputationssysteme auf den Prüfstand stellen, ausgehend von der Annahme, dass sich durch Digitalität und den zunehmenden Einsatz digitaler Methoden auch die Art und Weise verändern wird, wie wir Forschungsergebnisse publizieren und rezipieren.

Welchen Stellenwert hat künftig also noch die Monografie als wissenschaftliche Einzelleistung und Kernstück der geisteswissenschaftlichen Publikationskultur in einer digitalen Welt, die eigentlich das „Teilen“ und das kollaborative Arbeiten befördert? Welche Orientierung geben die Fächer und insbesondere deren Peers jungen Forscher*innen, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben und die dafür erforderliche Reputation über Publikationen aufbauen müssen? Welche Voraussetzungen müssen von welchen Beteiligten für das geisteswissenschaftliche Publizieren der Zukunft geschaffen werden? Welche Gewinne, welche Verluste sind zu verzeichnen?

Diese und weitere Fragen werden ausgewiesene Geisteswissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Fächern und ein Vertreter der Deutschen Forschungsgemeinschaft am 16. April 2020 im Rahmen einer von dem Wissenschaftsjournalisten Jan-Martin Wiarda moderierten Podiumsdiskussion an der Universität zu Köln diskutieren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung bis zum 31. März 2020 wird gebeten, E-Mail an: Lea Janßen, ljansse9SpamProtectionuni-koeln.de.

Veranstalter: Lehrstuhl für die Geschichte der Frühen Neuzeit, Universität zu Köln. Unter dem Namen MAP (Modern Academic Publishing) werden seit 2014 unterschiedliche digitale Publikations- und Präsentationsformate vereint. Die Podiumsdiskussion wird aufgezeichnet.