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CIERA

Die Abteilung Neuere Geschichte ist Partner im Projekt L'Europe: une histoire globale. XVIIIe-XXe siècles / Europa: eine globale Geschichte. 18.-20. Jahrhundert, das vom Centre interdisciplinaire d’études et de recherches sur l’Allemagne (CIERA) gefördert wird.

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Geschichte Europas mit den Ansätzen und Themen der Globalgeschichte und der Verflechtungsgeschichte zu konfrontieren. Es geht einerseits um eine „Provinzialisierung“ Europas in einem größeren Kontext der Globalgeschichte. Anderseits soll ergründet werden inwieweit eine „europäische“ Perspektive immer noch Möglichkeiten eröffnet zu verstehen, wie der Kontinent die Entwicklung der Welt seit dem 18. Jahrhundert geprägt hat und welche Verbindungen zwischen verschiedenen Weltregionen und den europäischen Gesellschaften entstanden.

Das Programm besteht aus einer Reihe von Workshops, die primär dem Austausch von Promovierenden dienen und jährlich im Wechsel an den zwei Partneruniversitäten, der Science Po in Paris und der Universität zu Köln, stattfinden. Mehr zum Projekt und den Inhalten der einzelnen Workshops finden Sie hier

Darüber hinaus bestehen weitere Forschungskooperationen mit der Science Po in Paris (Deutsch-Französische Hochschule).

Forschungskooperationen zur Geschichte der napoleonischen Zeit und des 19. Jahrhunderts

Der Lehrstuhl für Neuere Geschichte unterhält Kooperationsbeziehungen mit Forscherinnen und Forschern in Europa, den USA und Kanada zur Geschichte der napoleonischen Zeit und zum 19. Jahrhundert, etwa in Form von gemeinsamen Konferenzen und Publikationen, im Rahmen des Consortium on the Revolutionary Era oder im Beirat des dänisch-norwegischen Forschungsprojektes „Impacts of the Danish Defeat in 1814.

Zudem fungiert der Lehrstuhl als Gastgeber von Prof. Dr. Katherine Aaslestad (West Virginia University), die mit Mitteln der amerikanischen Fulbright-Kommission zur Geschichte der postnapoleonischen Ära in Deutschland forscht. In diesem Zusammenhang werden auch Workshops für Studierende angeboten.

Information und Kontakt: Prof. Dr. Ute Planert 

ute.planert(at)uni-koeln.de 

Global South Studies Center

Das Global South Studies Center Cologne (GSSC)  wurde 2014 im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern an der Universität zu Köln gegründet. Es bündelt die an der Universität zu Köln vorhandenen Forschungskompetenzen zu Afrika, Asien und Lateinamerika und fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit renommierter ForscherInnen aus dem In- und Ausland. Ein zentrales Anliegen des GSSC ist – in enger Kooperation mit Partnern aus den Ländern des Globalen Südens –, wissenschaftlich fundierte, interdisziplinäre Projekte zu fördern. Die Abteilung Neuere Geschichte ist über Prof. Dr. Ulrike Lindner in das GSSC eingebunden.

Für aktuelle Veranstaltungen, zu denen Studierende herzlich eingeladen sind, siehe die Website des GSSC unter http://gssc.uni-koeln.de/

Internationale Kooperationen zur Erforschung von Geschichte und Erinnerung des Holocaust

Im Rahmen des Arbeitsschwerpunktes „Zivilität und Gewalt im 20. Jahrhundert“ am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte (Prof. Dr. Habbo Knoch) bestehen längerfristige Forschungskooperationen mit folgenden Partnern:

-       Projekt „Memostory 3.0: Digital environments for Holocaust Research and Education“ (zusammen mit Prof. Dr. Paul Verschure, Barcelona).

-       Forschungsgruppe „German Post-War Visual History in a European Framework“ (Leitung: Dr. Tobias Ebbrecht-Hartmann, Center for German Studies, Hebrew University, Jerusalem).

Zudem bestehen engere Beziehungen zu verschiedenen internationalen Gedenkstätten und Holocaust-Museen, u.a. Staatliches Museum Majdanek, Yad Vashem (Jerusalem), United States Holocaust Memorial Museum (Washington)