zum Inhalt springen

Forschungsschwerpunkte der Neueren Geschichte

Foto: Helmar Mildner

Die Forschungen in der Abteilung für Neuere Geschichte decken ein breites Themenspektrum der deutschen, französischen und europäischen Geschichte vom 18. bis zum späten 20. Jahrhundert ab. Vielfältige Methoden der Politik-, Sozial-, Kultur- und Wirtschaftsgeschichte kommen zum Einsatz. Die laufenden Arbeiten zur Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts gruppieren sich vor allem um zwei Themenbereiche: Den einen bildet die rheinische Adelsgeschichte, die in mehreren Projekten erforscht wird. Den anderen die Kommunikations- und Mediengeschichte des 19. Jahrhunderts mit Studien zur französischen Presse und zur Entstehung globaler Kommunikationsstrukturen seit den 1850er Jahren. Großen Raum nehmen Untersuchungen zur Geschichte des 20. Jahrhunderts ein. Kölner Historiker forschen zur Geschichte des Reichsfinanzministeriums im Nationalsozialismus und zur Finanzgeschichte der Bundesrepublik. Mehrere Neuzeithistorikerinnen und -historiker sind mit Einzelprojekten an dem epochenübergreifenden Forschungsverbund zur Geschichte von „Konkurrenzkulturen“ beteiligt. Weitere thematische Schwerpunkte liegen bei Studien zur Wissens- und Medizingeschichte im europäischen und kolonialen Kontext sowie der vergleichenden Empireforschung. Im Zentrum zeithistorischer Forschungsinteressen steht neben der DDR-Geschichte vor allem die Geschichte der Bundesrepublik: Projekte zur Geschichte von „Popkultur und Politik“, zur feministischen Geschichtswissenschaft und zur Entwicklung der Staatsverschuldung seit den 1960er Jahren sind exemplarisch zu nennen.

Konkurrenzkulturen