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Marcus Wulff

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Verbundprojekt "Konkurrenzkulturen"  

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Verbundprojekt "Konkurrenzkulturen"

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Verbundprojekt "Konkurrenzkulturen"  

 

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Verbundprojekt "Konkurrenzkulturen"

Historisches Institut
Abteilung für Neuere Geschichte
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Kontakt

Gebäude, Raum:  Meister-Ekkehart-Str. 11, Raum 1.02

Meister-Ekkehart-Straße 11, Raum 1.02

Tel.:  0221-470 2408

marcus.wulff(at)uni-koeln.de

Kurzbiografie

seit 08/2013 Promotion an der Universität zu Köln am Lehrstuhl von Prof. Dr. Ralph Jessen zu dem Thema: Konkurrenz als Beruf. Zur Sozial- und Kulturgeschichte des Managements in der Bundesrepublik Deutschland seit 1945

02/2011 Master of Arts (M. A.) Thema der Masterarbeit: Die Nationale
Anti-Doping-Agentur (NADA) und die Restrukturierung der Dopingkontrolle in der Bundesrepublik Deutschland (1990-2010)

WS 2012 Arbeitskurs "Die Wirtschaftseliten in der jungen Bundesrepublik Deutschland"

2010/2011 Tutor im Rahmen der Einführungsvorlesung Neuere Geschichte

10/2008–02/2011 Studium der Geschichte (Master) an der Universität zu Köln

10/2006–10/2007 Studium der Geschichte an der University of Essex (Bachelor), Colchester, Großbritannien im Rahmen eines ERASMUS-Stipendiums

10/2004–09/2008 Studium der Geschichte (Bachelor), Klassischen Sprachen der Antike und Neogräzistik an der Freien Universität Berlin

1979 geboren in Riesa

Dissertation

Das Dissertationsprojekt hat sich zum Ziel gesetzt, Normen, Praktiken und Semantiken konkurrenzbezogenen Handelns an der Schnittstelle von Sozial- und Kulturgeschichte zu untersuchen.

Eine Untersuchung von Konkurrenzkulturen verspricht einen Erkenntnisgewinn hinsichtlich der Akteure, welche zentral an der Verwirklichung konkurrenz- und wettbewerbsorientierter Ideale beteiligt sind. In der Sphäre leitender Angestellter und Führungskräfte in bundesdeutschen Großunternehmen lassen sich kompetitive Praktiken ganz besonders eindrücklich untersuchen, um Transformationen und Modifikationen von Konkurrenz sowohl in ihrer Eigenschaft als soziale Praxis, als Verhaltensstrategie, aber auch als identitäts- und sinnstiftendes Leitbild abzulesen, die durch den jeweiligen kontextuellen Raum initiiert, limitiert und determiniert wird. Der Strukturwandel in der bundesdeutschen Wirtschaft zwischen den Jahren 1960-1990 und die damit verbundene Reorganisation deutscher Arbeitswelten lassen einen besonders dynamischen Wandel erwarten.

Konkurrenz dient somit auch als Medium, das Werte und Regeln des sozialen Lebens in marktwirtschaftlich organisierter Gesellschaften fortwährend produziert und reproduziert, in einem gesamtgesellschaftlichen Kontext objektiviert und in das Wertesystem einbindet.

Neben der Auswertung autobiographischer Zeitdokumente, einer systematischen Analyse von Tages- und Wochenzeitungen sollen Fallstudien in ausgesuchten deutschen Unternehmen den Quellenkorpus ergänzen. Exemplarisch seien Personalrekrutierungsverfahren, innerbetriebliche Anreizsysteme oder Karriereverläufe genannt, die im Mittelpunkt der Untersuchung stehen.