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Dr. Dörte Lerp

Historisches Institut
Neuere Geschichte
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Kontakt

Philosophikum, Raum:  3.124

Tel.:  0221-470 1195
dlerp(at)uni-koeln.de

Sprechstunde

Im Semester: Mittwochs, 15.00-16.00 Uhr

In der vorlesungsfreien Zeit: nach Vereinbarung

Veranstaltungen

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2016:

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2015/16:

Kurzbiografie

seit 2015Akademische Rätin auf Zeit am Lehrstuhl für die Geschichte Europas und des europäischen Kolonialismus der Universität zu Köln (Prof. Dr. Ulrike Lindner)

2014

Promotion an der Universität Rostock; Dissertation zum Thema "Grenzräume des Kaiserreichs. Territoriale Bevölkerungspolitiken in Deutsch-Südwestafrika und den östlichen Provinzen Preußens, 1884-1914"
2013-2015Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für die Geschichte Europas und des europäischen Kolonialismus der Universität zu Köln (Prof. Dr. Ulrike Lindner)
2011-2013Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Europäische und Neueste Geschichte der Universität Rostock (Prof. Dr. Ulrike von Hirschhausen)
2008-2011Doktorandin im Graduiertenkolleg "Transnationale Räume" der Europa Universität Viadrina in Frankfurt (Oder)
bis 2007

Studium der Geschichte, Politikwissenschaften und Soziologie an der Freien Universität Berlin und der York University, Toronto; Magisterarbeit zum Thema „Die Kolonialfrauenschulen in Witzenhausen und Bad Weilbach, 1907-1914“

Publikationen

Bücher

Imperiale Grenzräume. Bevölkerungspolitiken in Deutsch-Südwestafrika und den östlichen Provinzen Preußens 1884-1914, Frankfurt a.M 2015 [im Erscheinen].

mit Melanie Hühn, Knut Petzold und Miriam Stock (Hg.), Transnationalität, Transkulturalität, Translokalität, Transstaatlichkeit. Theoretische und empirische Begriffsbestimmungen, Berlin u.a. 2010.

Aufsätze und Artikel

Die koloniale Geschlechterordnung, in: Deutsches Historisches Museum (Hg.), Katalog zur Ausstellung „Deutscher Kolonialismus in Geschichte und Gegenwart“, Berlin 2016 [im Erscheinen].

Beyond the Prairie. Adopting, Adapting and Transforming Settlement Policies within the German Empire, in: Journal of Modern European History 14 (2016) 2, S. 225-244.

mit Susann Lewerenz, Museen hacken, oder: Das „revolutionäre Potential der Partizipation“, in: AutorInnenkollektiv Loukanikos (Hg.), History is unwritten. Linke Geschichtspolitik und kritische Wissenschaft. Ein Lesebuch, Münster 2015, S. 252-267.

Farmers to the Frontier. Settler Colonialism in the Eastern Prussian Provinces and German Southwest Africa, in: Journal of Imperial and Commonwealth History 44 (2013) 4, S. 567-583.

mit Manuela Bauche, Susann Lewerenz, Marie Muschalek und Kristin Weber, Kolonialismus im Kasten. Erinnern und Vergessen im DHM, www.publikative.org [2013].

mit Manuela Bauche, Susann Lewerenz, Marie Muschalek und Kristin Weber, Versteckt und verharmlost. Kolonialgeschichte im Deutschen Historischen Museum Berlin, www.berlin-postkolonial.de [2012].

Das Kaiserreich nationalisiert? Grenzziehungen und Kontrollsysteme in den östlichen Provinzen Preußens, in: Melanie Hühn, Dörte Lerp, Knut Petzold und Miriam Stock (Hg.), Transnationalität, Transkulturalität, Translokalität, Transstaatlichkeit. Theoretische und empirische Begriffsbestimmungen,  Berlin u.a. 2010, S. 95-111.

mit Melanie Hühn, Knut Petzold und Miriam Stock, In neuen Dimensionen denken? Einführende Überlegungen zu Transkulturalität, Transnationalität, Transstaatlichkeit und Translokalität, in: Dies. (Hg.): Transnationalität, Transkulturalität, Translokalität, Transstaatlichkeit. Theoretische und empirische Begriffsbestimmungen,  Berlin u.a. 2010, S. 11-46.

Cornelius Fredericks (Kurzbiografie), in: Wanderausstellung freedom roads! koloniale Straßennamen | postkoloniale Erinnerungskultur, Auftaktausstellung, Berlin August-Oktober 2010.

Zwischen Bevölkerungspolitik und Frauenbildung. Die Kolonialfrauenschulen in Witzenhausen und Bad Weilbach, in: Marianne Bechhaus-Gerst und Mechtild Leutner (Hg.), Frauen in den deutschen Kolonien, Berlin 2009, S. 32-39.

Rezensionen in Sehepunkte.

Forschungsgebiete

  • Tourismusgeschichte
  • Geschichte des Deutschen Kaiserreichs
  • Kolonial- und Imperialgeschichte
  • Geschlechtergeschichte
  • Transnationale Geschichte, Globalgeschichte
  • Postkoloniale Erinnerungskultur

Forschungsprojekt

Auf Jagd mit der Kamera. Safaritourismus in Kenia und Tansania, 1950-1990

Tourismus hat im Verlauf des 20. Jahrhunderts in großen Teilen der Welt weitreichende gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung erlangt. Unter anderem stellt er seit dem formellen Ende der Kolonialzeit eine der wesentlichen Kontaktzonen zwischen dem Globalen Norden und Globalen Süden dar. Am Beispiel des Safaritourismus in Kenia und Tansania untersucht das Forschungsprojekt, wie diese Kontaktzone aufgebaut und strukturiert wurde und wie sie den „westlichen“  Blick auf das subsaharische  Afrika prägte. Dabei sollen drei Ebenen in den Blick genommen werden: erstens, die Entwicklung des Safaritourismus nach Ostafrika vor dem Hintergrund größerer transnationaler Prozesse wie der Entwicklung der Tourismusbranche, den verschiedenen Phasen der Entwicklungshilfe, sowie der Tierschutz- und Nationalparkbewegung, zweitens, die Entstehung einer spezifischen „Safari-Tourismus-Blase“ und drittens die Produktion und Veränderung des touristischen Blicks.