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Thomas Handschuhmacher

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Verbundprojekt "Konkurrenzkulturen"

Historisches Institut

Abteilung für Neuere Geschichte

Albertus-Magnus-Platz

50923 Köln

Kontakt

Meister-Ekkehart-Straße 11

Raum 1.02

Tel.:  0221-470-2408
Fax: 0221-470-5148

thomas.handschuhmacher(at)uni-koeln.de 

Sprechstunde

Freitags, 14-15 Uhr, Raum 3.114, Philosophikum

 

 

Veranstaltungen

Lehrveranstaltung im Sommersemester 2017:

Geschichte des "Neoliberalismus"

Einführungsseminar mit Tutorium

Freitag, 08.00 bis 11.30 Uhr

Tutor: Bautista-M. Brieger

Lebenslauf

1988geboren in Würselen
2007-2013Studium der Geschichtswissenschaft, Germanistik und Erziehungswissenschaft in Köln
2013

Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen

Titel der Staatsarbeit: ",Volksgemeinschaft' am Ort. Eine Untersuchung sozialer Praktiken im Gebiet der NSDAP-Ortsgruppe Lohmar"

2008-2013

Studentische Hilfskraft beim Dekanat der Philosophischen Fakultät und der Geschäftsführung des Historischen Instituts; Schwerpunkt: Campusmanagement

2009-2013Leitung eines Tutoriums im Rahmen der Einführungsvorlesung Neuere Geschichte
2010-2013Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Neuere Geschichte von Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann
2013-2017

Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "Entfesselung der Konkurrenz? Die ,Politik der Entstaatlichung' in der Bundesrepublik Deutschland von den 1950er bis zu den 1980er Jahren" (Leitung: Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann im Rahmen des Forschungsverbunds "Konkurrenzkulturen" )

Seit 2/2017Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Institut

Forschungsgebiete

  • Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere des Nationalsozialismus  und der Bundesrepublik
  • Geschichte öffentlichen Wirtschaftens 
  • Kulturgeschichte der Politik 
  • Geschichte und Theorie, insbesondere Theorie sozialer Praktiken  

Publikationen

Auszeichnungen

Dissertationsprojekt

Entfesselung der Konkurrenz? Die "Politik der Entstaatlichung" in der Bundesrepublik Deutschland von den 1950er bis zu den 1980er Jahren

Ausgehend von der wirkmächtigen Gegenwartsdiagnose einer zunehmenden "Selbstentmachtung" des Staates geht es im Projekt um den Wandel der wirtschaftlichen Staatstätigkeit in der "alten" Bundesrepublik. Neben der Berücksichtigung sowohl von Privatisierungs- als auch Deregulierungsvorhaben besteht ein wesentliches Anliegen der Studie darin, „Entstaatlichung“ als politisches Projekt zu historisieren und nach dem Wandel von legitimen Definitionen wirtschaftlicher Staatstätigkeit zu fragen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei zudem auf dem Status von „Wettbewerb“ als Leitbegriff und Orientierungsmuster, dessen Plausibilisierbarkeit und Politisierbarkeit es im zeitlichen Verlauf nachzuzeichnen gilt.

Der ausgedehnte Untersuchungszeitraum ermöglicht, verschiedene Phasen der bundesdeutschen ,Entstaatlichungspolitik‘ zu untersuchen. So geraten die 1950er und 1960er Jahre anhand der Teilprivatisierung des Volkswagenwerks in den Blick und werden die 1980er Jahre am Beispiel der „Postreform I“ beleuchtet. Neben diesen beiden Phasen der Ent-Staatlichung wird es in einem mittleren Untersuchungsschritt gehen um die späten 1960er und 1970er Jahre, die demgegenüber durch eine Tendenz zur „Restaatlichung“ im Zeichen staatlicher Versicherheitlichungs- und unternehmerischer Diversifizierungsstrategien gekennzeichnet waren. Diesen Bestrebungen soll mit Blick auf energiepolitische Debatten nachgespürt werden.