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Praxis

In den vergangenen Jahren ist im Zuge der digitalen Wende und einer hohen medialen Präsenz von Geschichte ein wachsender Bedarf erkennbar, Formen des öffentlichen Zugangs zur Vergangenheit und ihren Quellen zu reflektieren, historisch einzuordnen und zu erproben.

Da sich im Zuge der Digitalisierung die Grundlagen des Erhaltens, Erschließens und Präsentierens von Quellen ändern, widmet sich die Abteilung Neuzeit und hier insbesondere der Bereich der Frühen Neuzeit (Prof. Gersmann) intensiv der Reflexion und praktischen Umsetzung von digitalen Infrastrukturen historischen Wissens – von digitalen Erschließungen und Plattformen für Sammlungen über Angebote zur Vermittlung historischer Inhalte bis hin zu elektronischen Publikationsmöglichkeiten (e-Studies, MapLab).

Das Feld der „Public History“ – im Historischen Institut als Schwerpunktprofil des Master Geschichte verankert – behandelt unterschiedliche Formen der öffentlichen Repräsentation von Geschichte, zum Beispiel in Museen, der Politik oder in den Medien. Die praxisnahe Reflexion ist in der Abteilung eng mit Schwerpunkten zu medienhistorischen, geschichtspolitischen und erinnerungskulturellen Fragestellungen verbunden (Prof. Jessen, Prof. Knoch). Seine besondere Qualität erhält dieser Arbeitsschwerpunkt auch durch die Vielzahl an Kooperationspartnern im Bereich von Museen, Archiven, Sammlungen oder Gedenkstätten.