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Aktuelles

 

 

 

Antrittsvorlesung Prof. Dr. Ute Planert

 

Postwar 1815. Der erste "totale Krieg" und seine Folgen.

18. Oktober 2017 | 17.00 Uhr s.t.
S 11, Neues Seminargebäude, Universität zu Köln

 

 

 

US-Professorin zu Gast in der Neueren Geschichte

 

Mit einem Stipendium der amerikanischen Fulbright-Kommission wird Professor Katherine Aaslestad in den nächsten Jahren mehrfach Köln besuchen, um über die Zeit nach den napoleonischen Kriegen in Deutschland zu forschen. Angesiedelt ist das Projekt am Lehrstuhl für Neuere Geschichte bei Prof. Ute Planert, deren Buch zum historischen Vergleich von Nachkriegszeiten im nächsten Frühjahr bei Cambridge University Press erscheint.

Prof. Aaslestad lehrt Neuere Geschichte an der West Virginia University und ist eine der führenden Expertinnen für die deutsche und europäische Geschichte des frühen 19. Jahrhundert in den USA. Ihre Dissertation untersuchte die Wechselwirkungen von Krieg, Öffentlichkeit und politischer Kultur in Hamburg um 1800, während jüngere Publikationen die Auswirkungen der napoleonischen Kontinentalsperre auf die Wirtschaft in Europa in den Mittelpunkt stellen. Das aktuelle Projekt fragt aus vergleichender Perspektive nach den Folgewirkungen der langjährigen Kriegsperiode an der Wende zum 19. Jahrhundert im städtischen Raum und nimmt dabei auch eine Neubewertung der Restaurationspolitik nach 1815 vor. 

 

Allein unter Fremden. Hotelleben und Exilschicksale im 20. Jahrhundert

 

 

 

Vorlesung im Rahmen von "Eine Uni, ein Buch: Köln liest Keun"

12. Juli 2017 | 18.00 Uhr
Hörsaal XVIII, Hauptgebäude, Universität zu Köln
Prof. Habbo Knoch | Historisches Institut

 

Die Universität zu Köln ist eine von zehn bundesdeutschen Hochschulen, die sich erfolgreich für das Projekt des Stifterverbands Eine Uni – Ein Buch beworben hat. Die Idee des Projektes ist es, ein ausgewähltes Buch ein Semester lang in der hochschulischen Öffentlichkeit zu lesen, darüber zu diskutieren und unterschiedliche fachliche wie persönliche Perspektiven auszutauschen. Die Universität zu Köln hat sich für das Buch „Kind aller Länder“ der Kölner Autorin Irmgard Keun entschieden. Der 1938 erschienene Roman beschreibt aus der Perspektive der 10-jährigen Protagonistin Kully ihre Flucht durch Europa und ihr Leben im Exil. Der Roman bietet vielfältige, auch aktuelle Anknüpfungspunkte und eignet sich daher in besonderer Weise für Eine Uni – Ein Buch.

Irmgard Keun war eine der populärsten Schriftstellerinnen der Weimarer Republik. Ihr Bekanntheitsgrad ist aber – nach einer kurzen, noch zu ihren Lebenszeiten beginnenden Wiederentdeckung Ende der 1970er-Jahre – nach der Jahrtausendwende schon wieder verblasst. Dabei zeichnet sich Keuns zeitkritisches, der neusachlichen Ästhetik verpflichtetes Werk nicht nur durch eine bis heute andauernde inhaltliche und formale Modernität aus, sondern es ist auch bezüglich der Frage nach den Bedingungen des Gelingens weiblicher Identitätsfindung sowie weiblichen Schreibens aktuell geblieben. „Kind aller Länder“ ist ein 1938 erschienener Exilroman, der die Flucht einer dreiköpfigen deutschen Familie vor dem Nationalsozialismus aus der Perspektive der Tochter Kully schildert.

 

Die neuen Leitfäden zu den Einführungsseminaren der Neueren Geschichte und zur Anfertigung der Hausarbeiten sind online.