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University of Cologne, March 28 to 30, 2019

On the occasion of the 100th anniversary of its re-foundation in 1919, the University of Cologne offers the opportunity to reflect on the politics, relevance and impacts of the establishment of new universities in Europe during the 20th century. The international conference aims to compare conditions and intentions, forms and effects of new universities within changing political environments. While the European university model heavily relies on a tradition dating back to its medieval origins, it also proved to be flexible, innovative and open to the future.

Thus, the question of the relationship between the establishment of new universities and contemporary social change is the main focus of interest: How were new institutions of higher education embedded in the specific social, political and economic environment of their time? And in particular: which ideas of the present and future of society fueled these founding projects?

The conference will provide an opportunity for intensive discussion in a workshop-style atmosphere. The conference language is English.

Interested guests may participate at their own expense. Since the number of places is limited, please register by e-mail by 20 March 2019 (gwamhof(at)uni-koeln.de).

Organizers:
Prof. Dr. Ralph Jessen
Prof. Dr. Habbo Knoch
Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann

Programme

Stefan Collini

Professor Emeritus of Intellectual History and English Literature, University of Cambridge


Thursday, 28 March 2019, 17 h
University of Cologne, WiSo Building, Lecture Hall XXIV


Across the world, there is a great deal of uncertainty and anxiety about the current state and future development of universities. This lecture adopts a historical perspective to try to distinguish enduring long-term trends from more local or more transient features. It explores the tension between 1) the increasing institutional uniformity that developed in Europe across the twentieth century both within and among national systems, and 2) the tendency for apparent similarities, often driven by democratic or egalitarian impulses, to mask various forms of hierarchy. In urging the continuing claims of scholarly values and open-ended intellectual enquiry, Stefan Collini argues against both contemporary managerial imperatives and the alleged virtues of an imagined 'U.S. model'.

 

Freitag, 29. März 2019, 18.30 Uhr
Amélie Thyssen Auditorium, Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln

Welche Interessen und Erwartungen waren mit der Einrichtung neuer Universitäten verbunden? Welche Vorstellungen über die Gegenwart und Zukunft von Wissenschaft und Gesellschaft trieben solche Gründungsvorhaben an? Wie gestaltete sich das Verhältnis von Tradition und Innovation? Und nicht zuletzt: was bleibt vom Elan neuer Anfänge?

Mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in den vergangenen Jahrzehnten an verschiedenen Hochschulgründungen beteiligt waren, möchten wir über diese Fragen diskutieren. Ausgehend von der Rückschau auf eigene Erfahrungen der Gründerinnen und Gründer soll der Blick auch auf gegenwärtigen Entwicklungen der deutschen Hochschullandschaft gelenkt werden.

Auf das Podium eingeladen sind die Architektin und Hochschulforscherin Aylâ Neusel (Gesamthochschule Kassel, gegründet 1971; Präsidentin der Internationale Frauenuniversität bei der Expo Hannover, 2000), der Historiker Wolfgang Schieder (Universität Trier, 1970) und der Soziologe Wolfgang Schluchter (Universität Erfurt, 1994). Die Moderation übernimmt die Germanistin Manuela Günter, Prorektorin für Gleichstellung und Diversität der Universität zu Köln. Zur Einführung spricht der Historiker Hans-Peter Ullmann.

Anlass dazu, über die Bedeutung und Wirkung der Gründung neuer Hochschulen nachzudenken, bietet das 100. Jubiläum der Neugründung der Universität zu Köln, das in diesem Jahr begangen wird. Die Podiumsdiskussion findet statt im Rahmen der historischen Fachtagung "Visions of Society: New Universities and the 20th Century", die vom Projekt Geschichte der Universität zu Köln seit 1919 am Historischen Institut der Universität zu Köln ausgerichtet wird.

 

Gastvortrag im Rahmen der Vortragsreihe zur "Geschichte der UzK seit 1919"

Akademische Schuld und biografische Illusion. Zum universitären Neuanfang nach 1945

30.01.2019 | Hörsaal S21 (Seminargebäude) | 18.00 Uhr


Prof. Dr. Bernd Weisbrod (Göttingen/Berlin)

Wie gingen renommierte Hochschullehrer nach 1945 mit dem eigenen Verhalten in der Zeit des Nationalsozialismus um? Wie gestalteten sich professionelle, intellektuelle und disziplinäre Prozesse der Umwidmung und Neuausrichtung von Wissenschaft im Anschluss an eine oft schuldhafte Teilhabe im Nationalsozialismus? Und vor allem: Was bedeutete dies für die prekäre Selbstdeutung der Gelehrten? Der Vortrag widmet sich solchen und ähnlich gelagerten Fragen nach der Transformation oder Verwandlung der Wissenschaft und ihres Personals im Übergang vom Nationalsozialismus in die Bundesrepublik am Beispiel bedeutender Historiker.
 

Veranstalter: Projekt "Geschichte der Universität zu Köln seit 1919"
Prof. Dr. Ralph Jessen
Prof. Dr. Habbo Knoch
Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann
Georg Wamhof

Cologne Digital History Lecture No.1

Algorithmisierte Präsenz. Beschleunigung des Archivs und Enthistorisierung der Zeit

16.01.2019 | Hörsaal 2 (Hörsaalgebäude) | 18.00 Uhr

Prof. Dr. Wolfgang Ernst (Berlin)

Löst sich im digitalen Zeitalter das Verständnis von historischer Zeit auf? Was bedeuten digitale Innovationen für die Ordnung von Vergangenheit - und was für historische Institutionen wie das Archiv?

Veranstalter: Historisches Institut
Prof.in Dr. Gudrun Gersman
Prof. Dr. Habbo Knoch
Prof. Dr. Holger Thünemann

Public History Lecture

Erinnerungskulturen in Deutschland und Europa

14.01.2019 | Hörsaal 1 (Hörsaalgebäude) | 18.00 Uhr

Prof. Dr. Aleida Assmann (Konstanz)

Offizielles, öffentliches und privates Erinnern gehen oft auseinander. Gerade jüngst äußern manche ein Unbehagen über die Erinnerungskultur. Welche trennende und welche verbindende Wirkung, so fragt die Trägerin des Friedenspreises des Deutschen
Buchhandels 2018, geht vom Erinnern für das Europa des 20. Jahrhunderts aus?

Veranstalter:
Verein zur Förderung des Gasthörer- und Seniorenstudiums e.V.

Plakatausstellung

100 Jahre Frauenwahlrecht. Politische Plakate 1914-1919

28.11.2018-26.01.2019  |  Foyer des Philosophikums

Organisation: Prof. Dr. Ute Planert , Dr. Imke Sturm-Martin

Eröffnung der Ausstellung: 28.11.2018, 10.00 Uhr

 

 

Kölner Vorträge im Wintersemester 2018/19

Facetten der Weimarer Republik

Organisation: Prof. Dr. Ute Planert

 

26.11.2018| Seminargebäude, Raum 004

Prof. Dr. Gabriele Lingelbach (Kiel/München)

WEIMAR GLOBALGESCHICHTLICH BETRACHTET

 

17.12.2018 | Seminargebäude, Raum 004

Prof. Dr. Moritz Föllmer (Amsterdam)

DER UNTERGANG DES INDIVIDUUMS? SUBJEKTIVITÄT IN DER WEIMARER REPUBLIK

 

28.01.2019 | Seminargebäude, Raum 004

Prof. Dr. Andreas Wirsching (München)

EINE DEMOKRATISCHE ZUKUNFT FÜR DIE WEIMARER REPUBLIK?

Book L(a)unch

Wintersemester 2018/19

10.10.2018
Jost Dülffer – "Geheimdienst"

07.11.2018
Nina Verheyen – "Leistung"

05.12.2018
Anke Ortlepp – "Desegration"

09.01.2019
Florian Sittig – "Psychopathen"